Wie Sie sicherlich wissen, werden unsere Aufnahmekapazitäten für gesetzlich versicherte Patienten durch den „Gemeinsamen Bundesausschuss“ festgelegt. Dieser untersteht dem Bundesministerium für Gesundheit. Das heißt konkret, dass wir nur eine begrenzte Anzahl von Patient:innen behandeln können.
Diese Situation führt bei uns – genau wie bei allen anderen Praxen für Psychotherapie – zu extrem langen Wartezeiten von mehreren Monaten oder gar Jahren. Auch wir selbst bedauern die Situation sehr, da bei uns im Gegensatz zu anderen ärztlichen Berufsgruppen kein Fachkräftemangel herrscht und wir gerne mehr Patienten behandeln würden und könnten. Aufgrund der von Seiten der Politik vorgegebenen Beschränkung dürfen wir dies aber nicht.
Leider kann auch die Dauer einer Psychotherapie bei Beginn einer Behandlung nicht genau festgelegt werden. Diese ergibt sich oft erst im Laufe der Behandlung und liegt bei circa 1 bis circa 3 Jahren. Aus diesem Grund können wir keine Angaben darüber machen, wie lange die Wartezeit für einen Therapieplatz in unserer Praxis ist.
Dies berücksichtigen auch alle unsere Therapeut:innen in der Sprechstunde und machen hierzu keine Aussagen.
Wenn Sie auf unserer Warteliste gelistet sind, müssen Sie selbst nichts mehr unternehmen und können auch von Rückfragen absehen. Wir informieren Sie zeitnah, sobald ein passender Therapieplatz frei wird.
Aufgrund der aktuell prekären Situation sollten Sie sich aber auch bei anderen Praxen auf die Warteliste setzen lassen!
Adressen von anderen Therapeuten finden Sie unter: https://ptk-hessen.de/fur-patienten-und-ratsuchende/psychotherapeutensuche/
oder https://www.arztsuchehessen.de/.
Es tut uns sehr leid, dass wir Ihnen keine positiveren Nachrichten zu diesem Thema mitteilen können! Es liegt leider nicht in der Macht der Praxen, diese aktuell extrem angespannte Situation bezüglich der Therapieplätze zu ändern. Verantwortlich ist hier letztlich die Politik, die trotz des extrem gestiegenen Bedarfes keine neuen Kassensitze für Psychotherapie geschaffen hat.